Öko: Nachhaltige Mode als neuer Trend

Viele denken bei dem Begriff “Ökomode” nach wie vor an kratzige Leinenkleidung, die alles andere als modisch ist. Dies ist allerdings längst Vergangenheit, denn nachhaltige Mode, auch als Green Fashion oder Eco-Fashion bekannt, feiert mittlerweile erfolgreich seinen Einzug in die Modeindustrie. Immer mehr Hersteller denken um und setzen bei ihrer Produktion auf nachhaltigkeite und ökologische Materialien, eine umweltschonende Verarbeitung und soziale und faire Bedingungen während der Produktion.

Mode Boutique© pixabay.com/tpsdave – Mode-Boutique

Wer nun meint, dass dies zum Nachteil des Designs stattfindet, irrt gewaltig. Die heutige grüne Mode unterscheidet sich kaum mehr von herkömmlich produzierter Kleidung, wie man auch bei www.fashionundmode.de des öfteren sieht. Den Unterschied merkt man lediglich im etwas höheren Preis, aber wer Wert auf eine nachhaltige und umweltschonende Produktion legt, wird diesen Preisunterschied zu schätzen wissen, denn nachhaltige Mode ist frei von schädlichen Chemikalien wie Pestizide und führt daher viel seltener zu Allergien. Wer nachhaltige Mode kauft, handelt nicht ökologische und unweltschonend, sondern leistet auch seinen Beitrag zur eigenen Gesundheit.

Green Fashion – Nachhaltige Produktion und soziale Verantwortung

Durch nachhaltige Mode und die damit verbundenen höhreren Preise sollen auch das achtlose Wegwerfen und Nachkaufen von Kleidung, welches sich in den letzten Jahrzehnten vermehrt in unserer Gesellschaft etabliert hat, vermieden werden. Jeder kennt es: man nimmt sich mal eben ein neues Oberteil für gerade einmal 5 Euro mit nach Hause, welches dann nur wenige Male getragen und dann achtlos entsorgt wird oder gar in der letzten Ecke des Kleiderschranks “versauert”. Die Leute sollen ihre Kleidung zu schätzen wissen. Zudem hat das von der Modeindustrie verfolgte Prinzip der schnellen Massenproduktion viele negative Folgen, wie die Zahlung von Dumpinglöhnen in Ländern wie Taiwan und Bangladesch, Arbeitsbeindungen unter unwürdigsten Bedingungen und der Einsatz unnötiger Chemie bei der Produktion.

Nachhaltiger Konsum und eine umweltschonende Verantwortung sind letztendlich auch in der Modeindustrie angekommen. Vorreiter ist beispielsweise das schwedische Modehaus H&M, welches bereits mit seiner Conscious Collection auf nachhaltige Mode setzt und seit Anfang des Jahres im Gegenzug für einen Einkaufsrbatt von 15 Prozent auch getragene Kleidung zurücknimmt und diese recycelt.



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